5. Sonstiges


a) Der Besteller unterstützt das Montagepersonal bei der Beschaffung der Unterkunft.
b) Der Besteller stellt respektive sorgt auf seine Kosten und Gefahr rechtzeitig für:
1) Hilfskräfte, sowie - wenn nötig - auch Maurer, Zimmerleute, Schlosser und sonstige Facharbeiter in der vom Lieferer oder seinem Montagepersonal für erforderlich erachteten Zahl,
2) alle Erd-, Bettungs-, Bau- und Gerüstarbeiten einschließlich der dazu benötigten Baustoffe,
3) die zur Montage und Inbetriebsetzung erforderlichen Werkzeuge, Rüstzeuge und Hebezeuge, Beleuchtung, Heizung und Betriebskraft bis zum Aufstellungsort sowie kleinere Materialien wie Öle, Holz, Dichtungsund Putzmaterialien, Kohle und dergl.,
4) verschließbare, gegen Witterungseinflüsse geschützte und beleuchtete Räume zur Aufbewahrung der Maschinenteile, Materialien, Werkzeuge und Kleider in unmittelbarer Nähe der Montagestelle,
5) die notwendigen Schutzmaßnahmen am Montageort zur Verhütung einer Gefährdung des Montagepersonals.
c) Damit die Montage sofort nach Ankunft des Montagepersonals begonnen und ohne Unterbrechung durchgeführt werden kann, sind alle für die Ausführung der Montagearbeiten erforderlichen Gegenstände einschließlich Liefergegenstand in die bauseitig fertigen Aufstellungsräume zu schaffen. Alle Vorarbeiten - vor allem Fundamentarbeiten und Verlegungen der Versorgungsleitung - müssen beendet sein.
d) Verzögert sich die Montage ohne Verschulden des Lieferers, trägt der Besteller alle daraus erwachsenden Kosten für Wartezeit und weiter erforderliche Reisen des Montagepersonals. Dasselbe gilt, wenn der Liefergegenstand ohne Verschulden des Lieferers nicht unmittelbar nach Beendigung der Aufstellung in Betrieb oder Benutzung genommen werden kann.

 

6. Abnahme
a) Der Besteller ist verpflichtet, unmittelbar nach angezeigter Beendigung der Montage diese abzunehmen und eine etwa vertraglich vorgesehene Erprobung des montierten Liefergegenstandes unmittelbar daran anschließend durchführen zu lassen. Erweist sich die Montage und die evtl. Erprobung als nicht vertragsmäßig, so ist der Lieferer zur Beseitigung des Mangels auf seine Kosten verpflichtet und berechtigt. Die Verpflichtung gilt nicht, wenn der Mangel für die Interessen des Bestellers unerheblich ist oder auf einem Umstand beruht, der dem Besteller zuzurechnen ist. Liegt ein nicht wesentlicher Mangel vor, so kann der Besteller die Abnahme nicht verweigern, wenn der Lieferer seine Pflicht zur Beseitigung des Mangels ausdrücklich anerkennt.
b) Verzögert sich die Abnahme ohne Verschulden des Lieferers, so gilt die Abnahme nach Ablauf einer Woche nach Anzeige der Beendigung der Montage als erfolgt.
c) Mit der Abnahme entfällt die Haftung des Lieferers für erkennbare Mängel.

 

7. Haftung des Lieferers
Der Lieferer haftet unter Ausschluss aller anderen Ansprüche (insbesondere solcher auf Schadenersatz) für ordnungsgemäße Montage in der Weise, dass er sich verpflichtet, Montagemängel, die innerhalb von 6 Monaten nach Beendigung der Montage erkannt und vom Besteller angezeigt werden, zu beseitigen, sofern diese nachweislich auf dem Verschulden des Lieferers und seiner Erfüllungsgehilfen beruhen. Die Haftungsfrist für Mängel verkürzt sich um 2 Monate, wenn die tägliche Betriebszeit der Anlage mehr als 8 Stunden beträgt. Die Haftung des Lieferers scheidet aus:
a) wenn der Mangel auf einem vom Besteller zu vertretenden Umstand beruht,
b) bei Arbeiten des Montagepersonals, die nicht mit der Lieferung und Montage zusammenhängen und vom Besteller veranlasst wurden,
c) für Hilfskräfte, die nicht von ihm gestellt wurden,
d) bei Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung.

 

8. Montagefrist und Gefahrtragung
a) Vom Lieferer angegebene Montagefristen gelten nur dann als verbindlich, wenn sie ausdrücklich als solche bezeichnet sind.
b) Die Gefahr der Montage trägt der Besteller.

 

9. Allgemeine Bedingungen
Im Übrigen gelten, soweit nicht in den "Allgemeinen Bedingungen für die Entsendung von Monteuren" eine anderweitige Regelung getroffen ist, für die gegenseitigen Rechte und Pflichten des Bestellers und des Lieferers die "Allgemeinen Lieferbedingungen" des letzteren. Das gleiche gilt auch für den Gerichtsstand und das anzuwendende Recht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Haftung gilt auch nur für solche Mängel, die unter den vertraglich vorgesehenen Betriebsbedingungen und bei ordnungsgemäßem Gebrauch entstehen. Für Lieferteile, die durch ihre Verwendung und Beschaffenheit einem normalen Verschleiß unterliegen, sowie insbesondere bewegliche Teile, wird keine Haftung übernommen. Eine Haftung für Mängel, die auf einer vom Käufer vorgeschriebenen Konstruktion beruhen, wird ausgeschlossen. Insbesondere entfällt die Haftung für Mängel, die auf folgenden Ursachen beruhen: Schlechte Wartung, Verwendung nicht originaler Thies-Ersatzteile, Änderung ohne schriftliche Zustimmung des Verkäufers, schlecht ausgeführte Reparaturen durch den Käufer oder normale Abnutzung. Für Materialfehler haftet der Verkäufer nur gemäß den Lieferungsbedingungen seiner Lieferanten. Für alle nicht zur Erstattung des Verkäufers gehörenden Teile gilt nur die vom Unterlieferanten zugestandene Mängelhaftung. Die Haftungsfrist für Mängel wird bei Mehrschichtbetrieb auf 8 Monate beschränkt. Für später gelieferte Ersatzteile oder ausgetauschte Teile wird die Haftung auf 6 Monate beschränkt. Die Feststellung der Mängel muss dem Verkäufer unverzüglich mitgeteilt werden. Der Käufer muss dem Verkäufer jegliche Möglichkeit geben, die Mängel festzustellen und zu besichtigen. Nur mit schriftlicher Einverständniserklärung des Verkäufers kann der Käufer die notwendigen Reparaturen auf Kosten des Verkäufers vornehmen; Voraussetzung ist jedoch, dass bei dieser Arbeit mit der notwendigen Sorgfalt verfahren wird. Beschädigungen, die durch Nachlässigkeit oder unkundige Behandlung seitens des Käufers durch übermäßige Inanspruchnahme oder natürliche Abnutzung entstehen, sind von der Garantie ausgeschlossen. Der Verkäufer hat keinen Schadenersatz zu leisten für Schäden an Gütern, die nicht Vertragsgegenstand sind, oder für Gewinnentgang bzw. Produktionsverluste. Der Käufer ist verantwortlich für eine sachgemäße, den Regeln der internationalen Technik sowie den behördlichen und gesetzlichen Landesbestimmungen entsprechende Einbeziehung der Maschine oder Anlage in das betriebliche Energieversorgungsnetz sowie deren Überwachung vom Tage der Inbetriebsetzung an. Für die aus Nichtbeachtung dieser Regeln und Vorschriften entstehenden Schäden haftet der Verkäufer nicht. Alle Mängelansprüche des Käufers erlöschen nach Ablauf von 6 Monaten nach Geltendmachung des Mangels, wenn dieser nicht vom Verkäufer anerkannt ist, oder der Käufer nicht zuvor seinen Anspruch gerichtlich geltend gemacht hat.

 

11. Eigentumsvorbehalt: Dem Verkäufer verbleibt an den gelieferten Gegenständen unbeschadet des früheren Gefahrübergangs bis zur vollen Befriedigung seiner Ansprüche einschließlich aller Nebenforderungen wie Kosten der Verpackung, Fracht, Transport und gegebenenfalls Verzugszinsen das Eigentum. Bis dahin hat der Käufer den Liefergegenstand auf seine Kosten zu Gunsten des Verkäufers gegen Feuer- und Wasserschäden zu versichern und dies dem Verkäufer auf Verlangen nachzuweisen. Auch hat er dem Verkäufer und dessen Beauftragten das Betreten des Aufstellungsortes zu gestatten. Der Käufer darf den Gegenstand weder veräußern noch belasten und muss im Falle einer Pfändung den Verkäufer unverzüglich benachrichtigen. Bei Zahlungsverzug des Käufers ist der Verkäufer berechtigt, entweder den Liefergegenstand ohne Verzicht auf seine Ansprüche bis zu deren Befriedigung wieder an sich zu nehmen oder vom Vertrag zurückzutreten. Bei Fortnahme des Liefergegenstandes gehen alle Kosten, auch die einer etwa erneuten Aufstellung zu Lasten des Käufers. Beim Rücktritt hat der Käufer dem Verkäufer neben der Entschädigung für Benutzung des Liefergegenstandes jede auch unverschuldete Wertminderung zu ersetzen. Diese beträgt monatlich mindestens 10% vom Rechnungsbetrag. Pfändung des Liefergegenstandes steht dem Verkäufer frei; sie gilt nicht als Verzicht auf den Eigentumsvorbehalt. Bei Pfandverwertung verliert der Käufer das Recht auf Vertragserfüllung.

 

12. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle sich aus diesem Vertrag ergebenden Streitigkeiten ist der Hauptwohnsitz des Verkäufers.

 

13. Käufer und Verkäufer dürfen ihre Vertragsrechte an Dritte nur in gegenseitigem Einverständnis übertragen.

 

 

Thies GmbH & Co. KG • Borkener Straße 155 •
Am Weißen Kreuz • 48653 Coesfeld
PC 0312/D

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzliche Regelung bei Lieferungen ins Ausland


Um abweichende Anforderungen gegenüber diesen Vorschriften berücksichtigen zu können, werden wir sämtliche Zeichnungen der abnahmepflichtigen Kessel zur Vorlage bzw. Vorgenehmigung bei Ihrer zuständigen Überwachungsstelle einsenden. Sollten sich hierbei wesentliche Konstruktions­änderungen ergeben, behalten wir uns vor, Ihnen dieselben in Rechnung zu stellen.

 

Garantie


Für die Leistung und einwandfreie Funktion unserer Apparate sowie für das gleichmäßige Durchfärben bzw. -bleichen übernehmen wir die volle Garantie aufgrund unserer Erfahrungen aus der Praxis. Voraussetzung für die Einhaltung der Garantie sind tadelloses Färbe- bzw. Bleichgut, geeignetes Wasser sowie Verwendung von Farbstoffen bzw. Bleich- und Hilfsmitteln, die für die Apparatefärberei geeignet sind.

Alle flottenführenden Teile unserer Anlagen sind aus Werkstoff 1.4571/1.4404/1.4362 nach DIN (316Ti/316L/S32304  US ASTM) gefertigt. Dies bedeutet aber keine 100%ige Sicherheit gegen Korrosion.

Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen die Anlagen auf Korrosionserscheinungen!

Korrosionsgefahr besteht durch den Einsatz von

–   Chlorid-Ionen (Cl¯), z.B. Kochsalz (NaCl) oder anderen chloridhaltigen Produkten

–   Chlordioxyd-Ionen (ClO2¯), z.B. Natriumchlorit (NaClO2).

Chlorid-Ionen (Cl¯) im Kühl- und Prozesswasser können ebenfalls zu Korrosion führen.

 

Der Einsatz dieser Produkte geschieht auf eigene Verantwortung.


Die Aggressivität eines Behandlungsbades steigt

–    mit der Chloridkonzentration

–    mit der Temperatur

–    mit fallendem pH-Wert

–    mit der Länge der Behandlungszeit

Wir empfehlen grundsätzlich den Einsatz von Glaubersalz (Na2SO4) anstelle von Kochsalz (NaCl).

Für die einwandfreie Ausführung der Maschinen gelten unsere allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen. Unsere Garantieleistungspflicht gemäß den beigefügten Ver­kaufs- und Lieferbedingungen basiert auf der Grundlage, dass die Anlagen ohne große Verzögerung nach dem Eintreffen am Aufstellungsort durch unsere Fachkräfte montiert und in Betrieb gesetzt werden. Bei einer Einlagerung liegt die Verantwortung für durch unsachgemäße Lagerung eingetretene Schäden beim Abnehmer. In diesem Fall erlischt unsere Garantiepflicht.

 

Hinweise zu Materialträgersystemen


Die Voraussetzungen in der Garnfärberei und beim Trocknen im Durchströmtrockner müssen derart gegeben sein, dass gleichmäßige Dichten und Gewichte sowie Abmessungen des Tex­til­gutes verarbeitet werden. Bei Einsatz vorhandener Materialträger (Fremdträger) muss eine gleichmäßige Verteilung der Luft und der Behandlungsflotte gegeben sein. Ein größerer Druckverlust, der die gleichmäßige Behandlung der Spulen behindert, darf nicht eintreten.

Des Weiteren muss das Textilgut gemäß seiner Aufmachungsform innerhalb des Trägersystems so abgedichtet sein, dass die Luft- oder Flottenzirkulation ausschließlich durch das zu behan­delnde Material erfolgt. Das heißt, dass z.B. im Falle der Verwendung von Zwischentellern eine Berührung der Stirnseiten über­einanderliegender Spulen (insbesondere durch Längs­ausdehnung) verhindert wird.

Die Verwendung von Kunststoffhülsen verlangt federnde Ausgleichsstücke, deren Wirkung durch den Pumpendruck/Differenzdruck nicht aufgehoben wird. Wickelkörper, die hülsenlos oder mit längselastischen Hülsen bearbeitet werden, müssen über eine ausreichende Härte verfügen, so dass während der Färbung nicht durch Absinken der Spulensäulen Undichtigkeiten auftreten.

Im Falle des Einsatzes von stark schrumpfenden Garnen ist der Einsatz radial-elastischer Färbehülsen zu empfehlen, um eine ungleichmäßige Verdichtung der Garnlagen zu verhindern.

 

Garantieleistung bei Lieferung von Drucktrocknern


Aufgrund unserer Erfahrungen in der Praxis übernehmen wir die Garantie für eine ein­wand­freie Funktion des Aggregates und eine gleichmäßige Trocknung. Voraussetzung sind eine richtige Wartung, eine ordnungsgemäße Vorbereitung des Trockengutes und geeignete Materialträger. Die verwendeten Bleich-/Färbehülsen müssen den im Trockner angewandten Temperaturen und Drücken ohne Deformierung standhalten und eine einwandfreie Abdichtung sowohl gegen­­einander, als auch gegen den Material­träger ermöglichen.

Abweichungen in der Spulenwicklung und im Spulendurchmesser von max. 2,5% dürfen nicht über- oder unterschritten werden.

Unsere Angaben für Trockenzeiten und Verbrauchswerte beziehen sich auf nicht avivierte, klargespülte Partien. Ungleichmäßige Wickelkörper, Färbereihilfsmittel, Avivagemittel, Paraffine und Naphtolfärbungen können die Leistung des Trockners negativ beeinflussen. Um Farbstoff­wanderungen zu vermeiden, müssen geeignete Farbstoffe und Hilfsmittel verwandt werden, deren Echtheiten für eine Verwendung im Trockner ausreichend sind.

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Montagepersonal-Entsendung
Als Montagepersonal gelten alle an der Montage beteiligten Facharbeiter des Lieferers. Die Auswahl des Montagepersonals erfolgt nach bestem  Ermessen des Lieferers.

 

2. Arbeitszeit und -lohn, Auslösung, Fahrtkosten
a) Der Montagelohn wird nach den geleisteten Stunden berechnet. Die wöchentliche und tägliche Arbeitszeit wird vom Besteller mit dem Montagepersonal vereinbart. Grundsätzlich entspricht sie der am Montageort gesetzlich festgelegten normalen Arbeitszeit, wobei die über die tarifliche Arbeitszeit des Lieferers hinausgehenden Stunden als Überstunden bezahlt werden.
b) Für Reisestunden an Werktagen gilt der Normallohn ohne Überstundenzuschlag. Fällt die Reisezeit auf einen Sonn- oder Feiertag, so sind hierfür die jeweils aufgeführten Zuschläge zu zahlen. Leistet das Montagepersonal im Anschluss an eine Reise Arbeit, so ist die über 4 Stunden hinausgehende Reisezeit Arbeitszeit. Führt das Montagepersonal ein Kraftfahrzeug, so ist die Reisezeit Arbeitszeit. Das Montagepersonal ist angewiesen, sich möglichst Unterkunft in der Nähe der Montagestelle zu besorgen. Beträgt die Beförderungszeit von der Unterkunft zum Arbeitsplatz und zurück mehr als eine Stunde pro Tag, so ist die darüber liegende Zeit vom Montagepersonal als Arbeitszeit anzusetzen. Etwaige Fahrtkosten übernimmt der Besteller. Für jede über die normale Arbeitszeit hinausgehende Arbeits- oder Wartestunde (Überstunde) erfolgt ein entsprechender Zuschlag. Wünscht der Besteller die Leistung von Überstunden, so ist dies mit dem Lieferer und dem Montagepersonal vorher zu vereinbaren. Für jede Arbeitsstunde an einem Sonntag, an einem gesetzlichen Feiertag und für jede Nachtstunde erfolgt ein entsprechender Zuschlag; die bezahlten gesetzlichen Feiertage bestimmen sich nach dem gültigen Tarifvertrag. Die Stundensätze beruhen auf den gegenwärtigen Tariflöhnen. Eine Änderung der Tariflöhne bedingt eine Änderung der Stundensätze.
c) Für die Dauer der Montage einschließlich der Reisetage und Wartezeit zahlt der Besteller dem Montagepersonal eine Auslösung für Verpflegung, Wohnung und Nebenausgaben, die im voraus in voller Höhe wöchentlich auszuzahlen ist. Die Auslösung wird auch für Tage, an denen keine Arbeit geleistet wird (Sonn und Feiertage, Wartezeit) gezahlt. An Reisetagen vermindert sie sich um 50%, wenn die Reise nach 12 Uhr angetreten oder vor 12 Uhr beendet wird. Falls das Montagepersonal nachweist, dass der Auslösungssatz nicht ausreicht, ist im Einvernehmen zwischen dem Lieferer und dem Besteller ein neuer angemessener Betrag festzulegen. Der Anspruch auf Auslösung besteht auch während einer durch Krankheit oder Unfall verursachten Arbeitsunfähigkeit, wobei seine Dauer Gegenstand einer Absprache zwischen Besteller und Lieferer ist.
d) Der Besteller trägt die Kosten für Hin- und Rückreise des Montagepersonals zum bzw. vom Montageort, für den Transport des Werkzeuges, des Gepäckes sowie sonstige Nebenkosten. Das Montagepersonal ist berechtigt, an den Oster-, Pfingst-, Weihnachtsfeiertagen und Neujahr zu Lasten des Bestellers nach Hause zu fahren. Bei längeren Montagen im Inland sind die Bestimmungen des Bundesmontagetarifs über Heimfahrten maßgebend. Die damit verbundenen Kosten trägt der Besteller. Bei längeren Auslandmontagen ist dem Montagepersonal nach jeweils 3 Monaten eine Heimreise zu gewähren. Die damit verbundenen Kosten trägt der Besteller.
e) Bei Erkrankung des Montagepersonals sorgt der Besteller für die erforderliche ärztliche Betreuung und, wenn nötig, für die Überführung in ein geeignetes Krankenhaus unter gleichzeitiger Verständigung des Lieferers oder seines Vertreters. Der Besteller verauslagt die dadurch entstehenden Arzt- und Krankenhauskosten, die ihm gegen Übergabe der Rechnung durch den Lieferer zurückerstattet werden.

 

3. Abrechnung der Montagearbeit
a) Die geleistete Montagearbeit wird nach Beendigung oder bei längerer Montage allmonatlich abgerechnet.
b) Der Besteller bestätigt dem Montagepersonal schriftlich die Beendigung der Montage und unterschreibt dem Montagepersonal wöchentlich die vorgelegte Arbeitsbescheinigung.

 

4. Versicherung, Steuern und ähnliche Abgaben
a) Der Lieferer übernimmt für das von ihm gestellte Montagepersonal die Zahlung der für diese an ihrem ständigen Wohnort an Krankenkasse, Berufsgenossenschaft und sonstige Versicherungen zu entrichtenden Beträge.
b) Etwaige Steuern und sonstige Abgaben, die im Montageland von den an den Lieferer zu zahlenden Beträgen einbehalten oder erhoben werden, übernimmt der Besteller.
c) Dem Montagepersonal sind die vereinbarten Auslösungsbeträge abzugsfrei auszuzahlen; Steuern und sonstige Abgaben, mit denen die Zahlung im Montageland belastet wird, werden vom Besteller übernommen.
d) Lassen die am Montageort geltenden gesetzlichen Bestimmungen die abzugsfreie Auszahlung der dem Lieferer bzw. dem Montagepersonal zustehenden Beträge nicht zu, so sind diese so weit zu erhöhen, dass der Lieferer bzw. das Montagepersonal die ungekürzten Beträge erhält.

 

 

 

Verkaufs- und Lieferbedingungen


1. Die nachstehenden Verkaufsbedingungen gelten für alle Aufträge, soweit nicht ausdrücklich Abweichendes schriftlich vereinbart wird. Hiervon abweichende Bedingungen des Käufers haben nur Gültigkeit, wenn sie schriftlich vom Verkäufer anerkannt werden.

 

2. Vereinbarungen des Käufers mit dem Verkäufer sowie mit dessen Vertretern sind für den Verkäufer erst dann verpflichtend, wenn sie von ihm schriftlich bestätigt werden.

 

3. Preise verstehen sich für Lieferung ab Werk und schließen Kosten für Verpackung, Fracht, Versicherung, Montage und   Inbetriebsetzung nicht ein.

 

4. An Plänen, Kostenanschlägen, Zeichnungen und anderen technischen Unterlagen behält sich der Verkäufer Eigentum und Urheberrecht vor. Sie dürfen Dritten nur mit schriftlicher Zustimmung des Verkäufers zugänglich gemacht werden.

 

5. Zahlungen sind zu leisten: 1/3 bei Auftragserteilung und der Rest bei Versandbereitschaft. Die Zurückhaltung der Zahlungen oder Aufrechnung wegen irgendwelcher Gegenansprüche des Käufers sind ausgeschlossen. Nimmt der Käufer die Lieferung im vertraglich vereinbarten Zeitpunkt nicht ab, so werden hierdurch die geschuldeten Zahlungen nach den vereinbarten Fälligkeitsterminen nicht berührt. Der Verkäufer kann für rückständige Zahlungen des Käufers Verzugszinsen ab Fälligkeit zu einem Zinssatz von 2% über den jeweiligen Diskontsatz berechnen. Vor Zahlung fälliger Rechnungsbeträge einschließlich Verzugszinsen ist der Verkäufer zu keiner weiteren Lieferung aus irgendeinem laufenden Vertrag verpflichtet. Ist der Käufer mit einer fälligen Zahlung im Verzug, oder tritt in seinen Vermögensverhältnissen eine wesentliche Verschlechterung ein, so kann der Verkäufer für die sämtlichen noch ausstehenden Lieferungen unter Fortfall eines Zahlungs zieles bare Zahlung vor Ablieferung der Ware verlangen.

 

6. Die Lieferfrist beginnt nach schriftlicher Auftragsbestätigung, nach Eingang der vereinbarten Zahlung und nach Klarstellung aller technischen Fragen, deren Klärung bei Vertragsabschluss späteren Verhandlungen vorbehalten war. Sie ist eingehalten, wenn die Sendung innerhalb der Frist versandbereit und dies dem Käufer mitgeteilt ist. Teillieferungen sind zulässig. Die Lieferfrist gilt vorbehaltlich unvorhergesehener Hindernisse, die außerhalb des Willens des Lieferers oder seines Unterlieferers liegen, ins besondere bei Fällen höherer Gewalt, Betriebsstörungen, Streiks oder dergleichen. Sofern diese Ereignisse auf die fristgemäße Erfüllung des Vertrages erheblich einwirken, verlängern sich die Lieferfristen angemessen.

 

7. Der Versand erfolgt in allen Fällen auf Rechnung und Gefahr des Käufers. Für Beschädigungen und Verluste während des Transports wird keine Haftung übernommen. Falls der Käufer nicht besondere Versandvorschriften erteilt hat, hat der Verkäufer die Versendung auf dem nach seinem Ermessen besten Wege zu bewirken. Werden vom Käufer keine anderweitigen Vorschriften über die Versicherung gegen Transportschäden gemacht, so können diese auf Kosten des Käufers vom Verkäufer ohne weiteres vorgenommen werden. Eine Versicherungspflicht des Verkäufers besteht jedoch nicht.

 

8. Bei Nichtabnahme eines Teiles des Liefergegenstandes ist der Verkäufer berechtigt, bis zur Höhe des Wertes, der sich aus dem Vertrag für den betreffenden Teil des Liefergegenstandes ergibt, Schadenersatz zu verlangen.

 

9. Die Aufstellung erfolgt auf Grund der Montagebedingungen, die gesondert vereinbart werden.

 

10. Haftung für Mängel der Lieferung, zu denen auch das Fehlen zugesicherter Eigenschaft zählt, übernimmt der Verkäufer, sofern der Käufer nicht Änderungen oder Instandsetzungsarbeiten eigenmächtig veranlasst hat, unter Ausschluss weiterer Ansprüche wie folgt: Es bestehen keine weiteren ausdrücklichen oder stillschweige den Garantien. Jegliche Aussagen über die Produktion und/oder die Wirtschaftlichkeit der Funktionsweise einer Maschine gelten nur als Schätzung und nicht als Garantie oder bindende Behauptung. Für auf Veranlassung des Käufers gekauftes Material oder für auf seine Veranlassung gekauftes Zubehör wird keine Haftung übernommen. Alle diejenigen Teile sind unentgeltlich nach Wahl des Verkäufers auszubessern oder neu zu liefern, die unter Ausschluss der normalen Dauer des Transports, der Montage und der Inbetriebsetzung innerhalb 12 Monaten, vom Rechnungstage ab gerechnet, nachweisbar infolge eines vor dem Gefahrübergang liegenden Umstandes, insbesondere wegen fehlerhafter Bauart, schlechten Materials oder mangelhafter Ausführung unbrauchbar sind oder deren Brauchbarkeit erheblich beeinträchtig wird.

 

 

Leistungsdaten


Lieferungsumfang


Nicht zu unserer Lieferung gehören alle Zufuhr-/Abfuhrleitungen für Dampf, Wasser, Druckluft, Vakuum sowie die Kondenstöpfe und die Kondensat-Abflussleitungen, über die von uns den Apparaten beizugebenden Absperrorgane hinaus. Alle im Zusam­menhang mit der Aufstellung der Apparate anfallenden Fundament- und sonstigen Mauerarbeiten gehen zu Lasten des Käufers.

 

Montage und Inbetriebsetzung


Zur Montage und Inbetriebsetzung der Apparate sowie zur Schulung Ihres Personals stellen wir einen unserer Monteure bzw. Techniker zur Verfügung. Für die Dienstleistungen unserer Fachkräfte berechnen wir neben Hin- und Rückfahrten die derzeit gültigen Tarifsätze gemäß beigefügter Aufstellung. Ihrerseits müssen unserem Monteur bei der Montage Hilfskräfte nach Bedarf zur Verfügung gestellt werden.

Unser Monteur ist für die einwandfreie, maschinentechnische Installation der von uns gelieferten Anlage verantwortlich, ebenso für die mechanische Inbetriebnahme dieser Maschine.

Für die Inbetriebnahme ist Ihrerseits geeignetes Versuchsmaterial in ausreichender Menge bereit­zu­stellen. Für evtl. Fehlergebnisse während der Inbetrieb­nahme- und Einstellphase der Apparate können wir keine Haftung übernehmen. Falls gewünscht, kann unser Monteur bei der Inbetriebnahme behilflich sein; er ist aber nicht für textiltechnische Probleme zuständig. Anfallende coloristische Probleme sollten mit Ihrem Farbenlieferanten besprochen werden. Unser Monteur kann hierfür keine Verantwortung übernehmen. Erprobte Standardrezepte stellen wir zur Verfügung. Sollten Sie darüber hinaus eine Beratung für textile und coloristische Probleme wünschen, stellen wir Ihnen gerne einen Fachmann zu den üblichen Bedingungen zur Verfügung.

Falls die Montage und die Inbetriebnahme der von uns gelieferten Apparate von Ihnen in eigener Verantwortung durchgeführt werden, liegen die sich hieraus evtl. ergebenden Reklamationen bzw. Nachlieferungen außerhalb unserer Garantie. Die durch Selbst­montage bedingten evtl. erforderlich werdenden Monteur-/Techniker­entsendungen erfolgen zu den gültigen Tarifsätzen.

 

Normen und Sicherheitsvorschriften


Soweit im vorliegenden Dokument nichts anderes bestimmt ist, produziert der Verkäufer Maschinen, Aggregate und Komponenten nach den in Deutschland geltenden EU-Binnenmarktrichtlinien, insbesondere der EU Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (im folgenden „Maschinenrichtlinie“ genannt) unter Beachtung deutscher Vorschriften und Normen. Sollten am Aufstellungsort darüber hinausgehende Vorschriften gelten (z.B. von Berufsgenossenschaften oder ähnlichen Institutionen), die bei der Konstruktion der Maschinen, Aggregate oder Komponenten zu berücksichtigen sind, sind diese dem Verkäufer vor Auftragserteilung schriftlich mitzuteilen.

Zerlegt gelieferte Maschinen gelten erst nach ordnungsgemäßer Montage als verwendungsfähig. Sofern die gelieferten Maschinen im Geltungsbereich der Maschinenrichtlinie und vom Verkäufer selbst verwendungsfähig aufgestellt werden, stellt der Verkäufer für diese eine Konformitätserklärung aus und bringt an der Maschine ein CE-Zeichen an bzw. stellt bei der Lieferung unvollständiger Maschinen eine Einbauerklärung aus.

Sollte der Lieferumfang des Verkäufers mit weiteren vom Käufer bereitgestellten Maschinen verkettet werden (im Folgenden zusammenfassend „Gesamtanlage" genannt), ist der Käufer verpflichtet zu prüfen, ob über den Lieferumfang des Verkäufers hinaus Schutzeinrichtungen erforderlich sind, um Vorschriften und Bestimmungen für die Gesamtanlage zu erfüllen. Es obliegt der Verantwortung des Käufers, solche Schutzeinrichtungen gegebenenfalls zur Inbetriebnahme beizustellen oder rechtzeitig beim Verkäufer zusätzlich zu bestellen. Für den Geltungsbereich der Maschinenrichtlinie weist der Verkäufer in diesem Fall ferner auf die Notwendigkeit einer übergeordneten Betriebsanleitung mit gesamtheitlicher Sicherheitsbetrachtung hin, sowie auf die Notwendigkeit, dass die vom Käufer beigestellten Maschinen den Bestimmungen der Maschinenrichtlinie entsprechen müssen. Für die Beachtung und Umsetzung dieser Notwendigkeiten ist der Käufer verantwortlich.

Sollte sich der Verkäufer schriftlich zur Ausstellung einer Konformitätserklärung (gem. Maschinenrichtlinie) für eine Gesamtanlage verpflichten, die seinen Lieferumfang übersteigt, so geschieht dies ausschließlich unter der Voraussetzung, dass der Käufer für alle von ihm beigestellten Maschinen rechtzeitig eine Konformitätserklärung ausstellt und an den Verkäufer übergibt sowie ein CE-Zeichen an diesen Maschinen anbringt bzw. für alle beigestellten unvollständigen Maschinen eine Einbauerklärung ausstellt und diese rechtzeitig an den Verkäufer übergibt. Für den Fall, dass der Käufer dies nicht erfüllt, wird der Verkäufer keine Konformitätserklärung für die Gesamtanlage ausstellen, ausschließlich selbst gelieferte Maschinen in Betrieb nehmen sowie jede Verantwortung ablehnen, sofern der Käufer die beigestellten Maschinen entgegen den Bestimmungen der Maschinenrichtlinie selbst in Betrieb nimmt.

Ferner ist der Käufer verpflichtet, die in der Betriebsanleitung des Verkäufers enthaltenen Hinweise zur Unfallverhütung zu beachten und einzuhalten.

 

Abnahme (Druckgefäße)


Die von uns zu liefernden konzessionspflichtigen Druckgefäße werden aus attestiertem Material hergestellt und von unserem zuständigen Überwachungsorgan abgenommen. Die Dokumente über die erfolgte Abnahme einschl. Druckprobe gehen Ihnen sofort nach Erhalt von der Behörde zu; die dafür anfallenden Kosten sind in dem Preis der Apparate eingeschlossen.

Darüber hinausgehende Aufwendungen auf der Montagebaustelle für Abschlussabnahmen durch die örtlichen Druckkesselbehörden, CE-Zertifizierungen der Gesamtanlage, etc. zählen nicht zum Thies-Leistungsumfang.

Standardgemäß sind Thies-Anlagen für die im Betriebsdatenblatt genannten Betriebswerte ausgelegt.